Die ersten Schritte in Hyrule-Feld in The Legend of Zelda: Ocarina of Time wirken im Remake für die Switch 2 neu beeindruckend, wie Nintendo Life in einer Rezension schreibt. Das Remake verpasst dem N64-Abenteuer eine umfassende Überarbeitung von Grafik und Audio, behält aber die ursprüngliche Geschichte und die Gesamtstruktur bei.

Die verbesserte Präsentation verleiht der gesamten Spielwelt und den Dungeons mehr Details – von den mit Rinde bedeckten Innenräumen des Deku-Baums bis zu den Spiegelungen im Wassertempel und dem überarbeiteten Soundtrack. Laut Rezension bewahren die Änderungen die Identität des Spiels trotz des realistischeren Grafikstils. Im Handheld-Modus fallen einige Probleme auf: Entfernte Landschaften können übermäßig glatt wirken oder bei Kamerabewegungen flimmern, und die Auflösung sinkt, wenn die Konsole aus dem Dock genommen wird.

Auch die Steuerung wurde modernisiert. Spieler können die Kamera frei bewegen und Link per Knopfdruck springen lassen. Gegenstände lassen sich über ein scrollbares Inventar leichter auswählen, während wichtige Ausrüstung wie die Eisenstiefel dem Steuerkreuz zugewiesen werden kann. Das Remake enthält außerdem kleinere Verbesserungen des Spielkomforts, darunter die Möglichkeit, genau am Ort des letzten Speicherstands weiterzuspielen, sowie einen Echo-Stein, der beim Auffinden von Goldenen Skulltulas hilft.

Das Kampfsystem ist dem Original weiterhin sehr ähnlich, auch wenn sich Angriffe laut dem Rezensenten wuchtiger anfühlen. Die Okarina lässt sich entweder mit Tasteneingaben oder über das Mikrofon der Switch 2 spielen, das gesummte Melodien erkennen kann. In der Rezension werden außerdem Bonusgegenstände für amiibo und eine Halle der Gefallenen Feinde erwähnt, in der Spieler besiegte Gegner ansehen und Bosskämpfe erneut bestreiten können.

Die wichtigste Auslassung ist Master Quest, die anspruchsvollere Version des Spiels, die in früheren Veröffentlichungen enthalten war. Der Rezensent meint, erfahrenen Spielern könnte das Remake leichtfallen und die neue Funktion zur Fortschrittsverfolgung könne die fehlende Herausforderung nicht ausgleichen. Außerdem bietet das Spiel neben automatischen Speicherständen nur einen manuellen Speicherstand.

Nintendo Life bezeichnet das Remake als bemerkenswerte Möglichkeit, Ocarina of Time erneut zu erleben, merkt aber an, dass der originalgetreue Ansatz Spielern, die frühere Versionen kennen, möglicherweise nur wenig Herausforderung bietet. Die Rezension kommt zu dem Schluss, dass die Switch-2-Version ein gelungenes Remake ist, ohne Master Quest oder einen anderen schweren Modus aber hinter einer definitiven Fassung zurückbleibt.

Quellen: Nintendo Life.